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Gründung & Entwicklung Amteroth´s

 

Erste urkundliche Belege über Amteroth sind aus dem Jahre 1464 zu finden. Der Anhang ,,-roth" weist daraufhin, daß durch Rodung von Wald Fläche zur Besiedlung geschaffen wurde. Amteroth liegt in einem Tal auf einer Höhe von 270 m ca. 3 km von der Kreisstadt Altenkirchen entfernt und gehört zusammen mit dem Ort Herpteroth seit 1939 zur Ortsgemeinde Gieleroth. Bis zu diesem Zeitpunkt war Amteroth eine eigenständige Gemeinde mit folgenden Ortsvorstehern:

Jakob Weßler von 1846-1847

H. Hüllbüsch von 1847-1851

Wehler von 1851-1866

Hermann Hausmann von 1866-1893

Peter Lichtenthäler von 1893-1906

Fr. Flemmer von 1906-1916

H. Hüllbüsch von 1916-1929

Emil Hommer von 1929 bis 1939

Auch die aktuelle Bürgermeisterin der Ortsgemeinde Gieleroth, Katja Schütz,

stammt aus Amteroth.

 

Die Bevölkerungentwicklung von der Entstehung bis heute stellt sich wie folgt dar:

Im Jahre 1578 – 1582 zählte man 11 Räuche (Haushalte / Familien)

Seit 1817 sind genaue Einwohnerzahlen verfügbar

1817 65 Einwohner

1885 106 Einwohner

1929/1930 110 Einwohner

2007 158 Einwohner

2013 129 Einwohner


Eine Karte von 1830 erzählt von Amteroth

 


     Amterother Flurkarte von 1830 -  (Flur III & IV)
(Ablichtungen aus dem Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 730, Nr.164 (Amteroth) wurden koloriert und ergänzt.)

 

 

Der nebenstehenden Amterother Karte von 1830 lässt sich Folgendes entnehmen:

Es gab damals 13 Bauernanwesen.

1) In der Bornwiese, dort, wo Jochen und Renate Müller 1978 gebaut haben, stand ein Bauernanwesen, das in einer späteren Karte von 1848 nicht mehr vorhanden ist. Als Müllers ihr Haus bauten, haben sie noch Fundamente des alten Hauses entdeckt. Sogar einen verdeckten Brunnen gab es auf diesem Grundstück.
Hier in diesem Buch finden wir eine Liste, die uns erzählt, dass im Jahr 1800 alles Inventar eines Bauernhauses versteigert wurde. Wahrscheinlich handelte es sich um dieses Anwesen. Wer dann in dem Gebäude bis in die Zeit zwischen 1830 und 1848 gewohnt hat, ist nicht bekannt. In dieser Zeit müssen die Gebäude abgerissen worden sein. Vielleicht lebte dort die Familie der 1845 mit einem "Steckbrief" gesuchten Frau aus Amteroth? (Dieser Steckbrief ist ebenfalls in diesem Buch abgedruckt.)

 

 

 

 

 

Die weiteren Bauernhöfe im Jahr 1830 sind:
In der Bornwiese:
2)"Flemmersch" (Hundt/Schütz)
3) "Müllersch" (Richter)
4) "Hermes" (Buchs)
5) "Gretches" (zwischen "Hermes" und "Henrichs")
(um 1900 aufgelöst und von den Nachbarfamilien gekauft)
6) "Henrichs" (Dejosez und Schäfer)
7) "Selbachs" (Schneider)
8) "Hanjerichs" (Hüllbüsch)
9) "Wehlersch" (Zemlin)
Hauptstraße:
10) "Schöffen" (N. Kirchhof)
"11) Beckersch" (Flemmer)
12) "Hannesjes" (Seelbach)
Auf der alten Bitz:
13) "Unnen Hümmersch  (Euteneuer)
(In der Zeit bis 1848 wurden die Anwesen von Augst, Scharfenstein, S. Kirchoff, Wehler/Prieur erbaut.)

Der Almersbach befand sich bis zum Anwesen der Familie Augst direkt am Berghang.
An der Stelle,  wo sich heute der "Fledermausstollen" befindet, verlässt der Bach den nördlichen Berghang und schlängelt sich durch das Tal bis zum südlichen Hang auf der anderen Seite der Bornwiese. Dort nahm er das Wasser des Borns auf.

Auf diesem alten Bild, ist das Fachwerk-Wohnhaus von
"Hermes" mit Platten verkleidet.
Links daneben befindet sich "Gretches"-Haus,
das um 1900 von "Hermes" gekauft wurde.

 

Unser Dorf soll schöner werden

 

Amteroth nahm von 1973 bis in die 1990er Jahre mehrfach beim Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil und erzielte folgende Plazierungen:

1988: 2. Platz auf Kreisebene und 7. Platz auf Bezirksebene

1993: 1. Platz auf Kreisebene und 4. Platz auf Bezirksebene

1995: 2. Platz auf Bezirks- und Landesebene (Auszeichnung mit einer Silberplakette, sowie einen Sonderpreis für "Vorbildliche ökologische Leistungen") Ferner erhielt Amteroth dafür mehrere Geldprämien, welche für die Pflanzung von insgesamt 137 Bäumen und Sträuchern verwendet wurden.